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Grundlagen einer Horizontalsperre

Grundlagen einer Horizontalsperre

Mit der TOBOLIN Horizontalsperre schützen Sie einfach und unkompliziert Ihr Mauerwerk vor aufsteigender Feuchtigkeit und Schimmel. Für die Anwendung des TOBOLIN Injektionsverfahrens brauchen Sie nur normal gebräuchliches Werkzeug.

Die Vorteile der TOBOLIN Horizontalsperre:

  • Stoppt aufsteigende Feuchtigkeit
  • Schützt Putz und Oberfläche
  • Einbringung bei Feuchtigkeit möglich
  • Erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Nur eine Bohrlochreihe nötig
  • Anwendbar bei kapillar aktivem Mauerwerk

Wie entsteht aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk?

Feuchtigkeit in Wänden ist ein weitverbreitetes Problem, das hauptsächlich auf drei Ursachen zurückzuführen ist: Zum einen kann sie aus dem angrenzenden Erdreich in das Mauerwerk eindringen (vertikale Durchfeuchtung, auch Druckwasser), zum anderen über das Fundament von unten in die Wand aufsteigen (horizontale bzw. kapillare Durchfeuchtung). Zudem tritt Feuchtigkeit in Form von Kondensfeuchtigkeit auf. Die Folgen feuchter Wände sind gravierend:

  • Schimmelbildung, die Ihre Gesundheit gefährden kann

  • Deutlich reduzierte Wärmedämmung – mit spürbar höheren Heizkosten

  • Schmälerung des Immobilienwerts durch dauerhafte Schäden

  • Salzausblühungen und Putzschäden, die aufwendige Sanierungsarbeiten nach sich ziehen

Der Kapillareffekt verständlich erklärt

Aufsteigende Feuchtigkeit entsteht durch den sogenannten Kapillareffekt: winzige Poren in Ziegel oder Beton ziehen Wasser aus dem Erdreich nach oben. Fehlt eine funktionierende Horizontalsperre, wandert die Feuchte ungehindert ins Mauerwerk.
Die Grundlagen sind einfach: Unterbricht man diesen Feuchtigkeitsweg, trocknet die Wand. Genau hier setzt die Horizontalsperre an. Sie sorgt für eine klare Trennung zwischen Erdfeuchte und Wohnraum – dauerhaft und sicher. Bei der Einbringung von TOBOLIN Horizontalsperre in die Wand wird vom Kapillareffekt wieder Gebrauch gemacht. Nach der Reaktion wird von der Kapillare im Mauerwerk Wasser abgegeben anstatt aufgenommen (Kapillardepression) - das Mauerwerk wird also wasserabweisend.

Das effektivste Mittel gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Unsere Horizontalsperre wirkt selbst bei einem sehr hohen Durchfeuchtungsgrad. Durch die besonders niedrige Grenzflächenspannung kann das Mittel das Wasser im Mauerwerk unterwandern und tief in die Kapillaren eindringen. Durch unser innovatives Tobostick-Verfahren lässt sich nahezu jedes Mauerwerk zuverlässig behandeln – unabhängig davon, ob es Hohlräume enthält oder nicht. Die so entstehende horizontale Sperrschicht sorgt dauerhaft für trockene Wände und schützt Ihr Gebäude nachhaltig und langanhaltend vor weiteren Feuchtigkeitsschäden sowie aufsteigender Feuchtigkeit. Außerdem fallen Material- und Arbeitseinsatz im Vergleich zur wesentlich aufwendigeren mechanischen Horizontalsperre wesentlich geringer aus.

Wie hilft eine Horizontalsperre dabei, das Problem zu beheben?

Die Horizontalsperre stoppt aufsteigende Nässe, weil sie im Mauerwerk eine wasserabweisende Sperrschicht bildet. Diese Schicht wirkt wie eine Barriere: Das Wasser aus dem Erdreich kann nicht mehr im Stein nach oben wandern. Das fördert die Möglichkeit der Wand von selbst wieder auszutrocknen. Eine chemische Horizontalsperre ist damit nicht nur kurzfristige „Kosmetik“, sondern die Grundlage für eine dauerhaft erfolgreiche Sanierung. Und wenn der Feuchtenachschub dann gestoppt ist, halten neuer Putz, Farbe oder weitere Maßnahmen nach erfolgreicher Sanierung langfristig und die Wand bleibt zuverlässig trocken.

Feuchtigkeit im Mauerwerk einfach erklärt

Welche Arten von Feuchtigkeit gibt es eigentlich im Mauerwerk – und wann hilft eine Horizontalsperre? Genau das zeigt unser Video in kompakter Form. Verständlich erklärt wird, worin sich unterschiedliche Feuchteursachen unterscheiden und wie eine Horizontalsperre vom Grundprinzip her funktioniert. So erhalten Sie einen schnellen Überblick über die Zusammenhänge hinter feuchten Wänden und eine bessere Grundlage für die richtige Sanierungsentscheidung.

Zwei unterschiedliche Injektionsverfahren

Für die Anwendung von TOBOLIN haben wir bei der Horizontalsperre zwei Methoden entwickelt, die Sie individuell bei Ihrem Problem nutzen können. Finden Sie heraus, welches Verfahren das richtige für Sie ist!

Das altbewährte Schrägbohrverfahren

  • Klassische und altbewährte Methode
  • Schrägbohrung im 45-Grad-Winkel
  • Anwendung nur für Mauerwerk ohne Hohlräume
  • Kein Flüssigkeitsverlust dank spezieller Einlauftülle
  • Einsetzbar bis zu einer Mauerstärke von 35 cm

Das weiterentwickelte Tobostick-Verfahren

  • Von TOBOLIN speziell entwickelte Methode
  • Waagerechte Bohrung für einfachere und schnellere Umsetzung
  • TOBOSTICK überbrückt Hohlräume im Mauerwerk
  • Kein Materialverlust und gleichmäßige Verteilung auch bei stärkeren Wänden
  • Auch für große Mauerwerkstärken ab 35 cm geeignet

Grundsätzlich stoppen beide Verfahren aufsteigende Feuchtigkeit zuverlässig.
Während das Schrägbohrverfahren der altbewährte Standard ist, garantiert das Tobostick-Verfahren einfachere Handhabung
und ist bei Mauerwerk ab einer Stärke von 35 cm die richtige Wahl.

Vorteile für Hausbesitzer

Vorteile für Hausbesitzer

  • Nachhaltig trockene Wände dank Ursachenbekämpfung
  • Stoppt Putzabblättern, Salzausblühungen oder Schimmel
  • Deutlich erhöhte Wohnqualität und verbessertes Raumklima
  • Planbare Kosten bei der Durchführung
  • Passiv verbesserte Energieeffizienz
  • Werterhalt der Immobilie

Typische Anwendungsszenarien

Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Erfahren Sie mehr über die technischen Details der Horizontalsperren

Häufige Fragen zum Thema Horizontalsperre

Wir haben dafür ein FAQ erstellt, um häufige Fragen schnell zu beantworten: Die Stabilität der Sperre ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie dem pH-Wert des Mauerwerks oder der Lichteinwirkung. Da diese Faktoren im Mauerwerk für die Funktionsweise von TOBOLIN günstig sind, kann davon ausgegangen werden, dass eine mit TOBOLIN eingebrachte Kapillarwassersperre bei korrekter Anwendung mehrere Jahrzehnte wirkt. Sollte die Sperre mit der Zeit schwächer werden, kann TOBOLIN an den entsprechenden Stellen einfach erneut eingebracht werden. https://www.tobolin.de/haeufig-gestellte.../wirkung-dauer

TOBOLIN kann immer dann eingesetzt werden, wenn Probleme mit kapillar eindringendem Wasser vorliegen. Bei Druckwasserproblemen und Kondensfeuchtigkeit müssen weitere bzw. andere Maßnahmen zur Feuchtigkeitssanierung herangezogen werden.

Theoretisch kann die Wand wassergesättigt sein, wenn diese nicht direkt im Wasser steht und neues Wasser sofort nachziehen kann. TOBOLIN kann einziehen, wenn das Wasser verdampft. Wenn zu wenig Verdampfungsfläche vorhanden ist, dauert das Einziehen von TOBOLIN entsprechend lang. Das entfernen des Altputzes bei der Einbringung erleichtert das Abtrocknen der Mauer und somit das Einziehen von TOBOLIN enorm.

TOBOLIN wird eingesetzt um fehlerhaft gewordene Horizontal und Vertikalabdichtungen nachträglich abzudichten.

TOBOLIN eignet sich für alle silikathaltigen Steine. Dazu zählen Ziegel-, Klinker-, Porenziegel-, Kalksandstein-, Gasbeton-, Beton-, Naturstein- und Bruchsteinwände.

Die Wirkung tritt nach ca. 4 Wochen bis hin zu 3 Monaten ein. Sie ist abhängig vom Feuchtegehalt der Mauer und der Temperatur. Bei höheren Temperaturen tritt die Wirkung schneller ein. Beachten Sie allerdings, dass Sie Trocknungsgeräte erst nach etwa 4 Wochen einsetzen sollten, da sich der Wirkstoff erst dann gleichmäßig in der Wand verteilen konnte.

Ja. Legen Sie dazu gründlich sämtliche Aufbauschichten von Ihrem Mauerwerk bis hin zum blanken Stein frei. Das bedeutet, dass Fließen, alle Arten von Putzen, Kleber, Dichtschlämmen und ähnliche vom Boden weg bis zu einer Höhe von mindestens 40 cm über der Bohrlochreihe entfernt werden müssen.

Die Bohrlöcher müssen oberflächlich mit Acryl-Spachtelmasse verschlossen werden. Wenn das TOBOSTICK-Verfahren verwendet wird, können die TOBOSTICKS passend gekürzt einfach im Mauerwerk verbleiben.

Beim Schrägbohrverfahren ist dies grundsätzlich ratsam. Grundsätzlich reicht es aus, die Bohrlöcher zu verschließen. Als Alternative empfehlen wir in diesem Fall die Verwendung des TOBOSTICK-Verfahrens, da hier das Verschließen der Hohlräume nicht notwendig ist – die Kapillarstäbchen können in der Wand bleiben

Im Gegensatz zu wasserbasierten Systemen bildet die ölbasierte Tobolin-Horizontalsperre eine dauerhaft wirksame, tief eindringende Sperrschicht, die keine neuen Salze im Mauerwerk entstehen lässt. Dadurch bleibt das Mauerwerk langfristig trocken, frei von Ausblühungen und geschützt vor Schimmelbildung. Tobolin arbeitet materialschonend, führt keine zusätzliche Feuchtigkeit zu und sorgt somit für nachhaltig gesunde Wände bei gleichzeitig geringerem Sanierungsaufwand und niedrigeren Folgekosten.

Die benötigte Menge an TOBOLIN und damit der Preis sind abhängig von Länge und Stärke der zu sanierenden Wände. Hier können Sie die Preise einsehen.

TOBOLIN wurde speziell für eine Anwendung mit minimalem Aufwand konzipiert. Durch diese einfache Anwendung kann TOBOLIN Horizontalsperre von jedermann und jedefrau, die ein wenig handwerkliches Geschick besitzen, ganz einfach selbst eingebaut werden.

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