FAQ
Hier bekommen Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu allen Themen rund um TOBOLIN Produkte und deren Anwendung. Die Fragen und Antworten sind übersichtlich nach Kategorien sortiert und werden regelmäßig aktualisiert, damit Sie noch schneller zur Lösung Ihres Problems kommen. Sie haben ein Problem, das hier nicht aufgeführt ist? Schreiben Sie uns!
Wir haben dafür ein FAQ erstellt, um häufige Fragen schnell zu beantworten: Die Stabilität der Sperre ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie dem pH-Wert des Mauerwerks oder der Lichteinwirkung. Da diese Faktoren im Mauerwerk für die Funktionsweise von TOBOLIN günstig sind, kann davon ausgegangen werden, dass eine mit TOBOLIN eingebrachte Kapillarwassersperre bei korrekter Anwendung mehrere Jahrzehnte wirkt. Sollte die Sperre mit der Zeit schwächer werden, kann TOBOLIN an den entsprechenden Stellen einfach erneut eingebracht werden. https://www.tobolin.de/haeufig-gestellte.../wirkung-dauer
Die benötigte Menge an TOBOLIN und damit der Preis sind abhängig von Länge und Stärke der zu sanierenden Wände. Hier können Sie die Preise einsehen.
Im Gegensatz zu wasserbasierten Systemen bildet die ölbasierte Tobolin-Horizontalsperre eine dauerhaft wirksame, tief eindringende Sperrschicht, die keine neuen Salze im Mauerwerk entstehen lässt. Dadurch bleibt das Mauerwerk langfristig trocken, frei von Ausblühungen und geschützt vor Schimmelbildung. Tobolin arbeitet materialschonend, führt keine zusätzliche Feuchtigkeit zu und sorgt somit für nachhaltig gesunde Wände bei gleichzeitig geringerem Sanierungsaufwand und niedrigeren Folgekosten.
Beim Schrägbohrverfahren ist dies grundsätzlich ratsam. Grundsätzlich reicht es aus, die Bohrlöcher zu verschließen. Als Alternative empfehlen wir in diesem Fall die Verwendung des TOBOSTICK-Verfahrens, da hier das Verschließen der Hohlräume nicht notwendig ist – die Kapillarstäbchen können in der Wand bleiben
Die Bohrlöcher müssen oberflächlich mit Acryl-Spachtelmasse verschlossen werden. Wenn das TOBOSTICK-Verfahren verwendet wird, können die TOBOSTICKS passend gekürzt einfach im Mauerwerk verbleiben.
Ja. Legen Sie dazu gründlich sämtliche Aufbauschichten von Ihrem Mauerwerk bis hin zum blanken Stein frei. Das bedeutet, dass Fließen, alle Arten von Putzen, Kleber, Dichtschlämmen und ähnliche vom Boden weg bis zu einer Höhe von mindestens 40 cm über der Bohrlochreihe entfernt werden müssen.
Die Wirkung tritt nach ca. 4 Wochen bis hin zu 3 Monaten ein. Sie ist abhängig vom Feuchtegehalt der Mauer und der Temperatur. Bei höheren Temperaturen tritt die Wirkung schneller ein. Beachten Sie allerdings, dass Sie Trocknungsgeräte erst nach etwa 4 Wochen einsetzen sollten, da sich der Wirkstoff erst dann gleichmäßig in der Wand verteilen konnte.
TOBOLIN eignet sich für alle silikathaltigen Steine. Dazu zählen Ziegel-, Klinker-, Porenziegel-, Kalksandstein-, Gasbeton-, Beton-, Naturstein- und Bruchsteinwände.
TOBOLIN wird eingesetzt um fehlerhaft gewordene Horizontal und Vertikalabdichtungen nachträglich abzudichten.
Theoretisch kann die Wand wassergesättigt sein, wenn diese nicht direkt im Wasser steht und neues Wasser sofort nachziehen kann. TOBOLIN kann einziehen, wenn das Wasser verdampft. Wenn zu wenig Verdampfungsfläche vorhanden ist, dauert das Einziehen von TOBOLIN entsprechend lang. Das entfernen des Altputzes bei der Einbringung erleichtert das Abtrocknen der Mauer und somit das Einziehen von TOBOLIN enorm.
TOBOLIN kann immer dann eingesetzt werden, wenn Probleme mit kapillar eindringendem Wasser vorliegen. Bei Druckwasserproblemen und Kondensfeuchtigkeit müssen weitere bzw. andere Maßnahmen zur Feuchtigkeitssanierung herangezogen werden.
TOBOLIN wurde speziell für eine Anwendung mit minimalem Aufwand konzipiert. Durch diese einfache Anwendung kann TOBOLIN Horizontalsperre von jedermann und jedefrau, die ein wenig handwerkliches Geschick besitzen, ganz einfach selbst eingebaut werden.
Tobostick-Verfahren wurde im Gegensatz zum Schrägbohrverfahren speziell dafür entwickelt, Hohlräume im Mauerwerk zu überbrücken. Darüber hinaus ermöglicht es die Erstellung einer waagrechten Horizontalsperre, was gerade bei hohen Mauerstärken Vorteile bietet. Die Injektionsflüssigkeit wird durch den Kapillareffekt vom Mauerwerk aufgenommen - die Flaschen werden durch diesen Effekt leer, obwohl sie sich unter dem Bohrloch befinden. Natürlich bieten wir aber auch das dir bekannte Schrägbohrverfahren an.
https://www.tobolin.de/anleitung-fuer-das-schraegbohrverfahren
https://www.tobolin.de/anleitung-fuer-das-tobostick-verfahren
TOBOLIN HORIZONTALSPERRE kann ab Temperaturen von 5 °C verwendet werden. Beachten Sie allerdings, dass zu niedrige Temperaturen den Austrocknungsprozess und die Reaktionsgeschwindigkeit verlangsamen. Diesen und weitere Hinweise finden Sie in unserem Technischen Merkblatt zum Produkt.
Ja, es ist möglich schrittweise zu arbeiten. So können Sie z. B. einen Abschnitt fertigstellen und für die weiteren Abschnitte die gleichen Flaschen wiederverwenden. Um die Flaschen wiederaufzufüllen, bieten wir Nachfüllkanister und zugehörige Ausgießer an. Wenden Sie sich bei Bedarf hierzu an unseren Kundenservice.
Die Stabilität der Sperre ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie dem pH-Wert des Mauerwerks oder der Lichteinwirkung. Da diese Faktoren im Mauerwerk für die Funktionsweise günstig sind, kann davon ausgegangen werden, dass eine mit TOBOLIN HORIZONTALSPERRE eingebrachte Kapillarwassersperre mehrere Jahrzehnte wirkt. Sollte die Sperre mit der Zeit schwächer werden, kann TOBOLIN HORIZONTALSPERRE an den entsprechenden Stellen erneut eingebracht werden.
Das TOBOSTICK-Verfahren eignet sich besonders für Mauerwerke mit einer großen Wandstärke ab 35 cm sowie für Konstruktionen mit Hohlräumen. Für kompakte Vollsteinmauerwerke mit einer Stärke unter 35 cm kommt hingegen das bewährte Schrägbohrverfahren zum Einsatz.
Dies ist abhängig von den Eigenschaften der Wand und dem Durchfeuchtungsgrad. Generell kann man von einem Zeitraum zwischen einem Tag und sechs Wochen ausgehen. Beim Schrägbohrverfahren kann das Einziehen teilweise auch innerhalb von Minuten geschehen. Hier ist dann allerdings davon auszugehen, dass viele Hohlräume im Stein vorhanden sind, in denen TOBOLIN HORIZONTALSPERRE versickert, statt sich gleichmäßig auszubreiten. Steigen Sie in diesem Fall auf das TOBOSTICK-Verfahren um.
Der Sperrputz muss vor dem nächsten Verarbeitungsschritt vollständig ausgehärtet sein.
Das Mischverhältnis beträgt 1:4.
Die maximale Schichtstärke beträgt 1-1,5cm.
Der Sperrputz kann mit eine Glätt- oder Zahnkelle aufgebracht werden.
Sanierputz ist insbesondere sinnvoll bei:
- Feuchtem oder salzbelastetem Mauerwerk
- Kellerräumen, Sockelbereichen und Altbauten
- Mauerwerksanierungen nach einer Horizontalsperre
- Schäden durch Kondens- oder aufsteigende Feuchtigkeit
Er sorgt für eine trockene, saubere Oberfläche und schützt die Bausubstanz langfristig vor erneuter Durchfeuchtung.
Vor dem Auftrag des Sanierputzes sollte der Altputz vollständig entfernt und das Mauerwerk gründlich gereinigt werden. Lose oder feuchte Bestandteile sind zu beseitigen, und die Oberfläche sollte tragfähig, leicht aufgeraut und sauber sein. Im Ausbreitungsbereich der Horizontalsperre ist der TOBOLIN Spezialhaftgrund zu verwenden. Auf der gesamten Wandfläche wird anschließend der TOBOLIN Spritzbewurf aufgetragen, um die Haftung und Wirksamkeit des Sanierputzes zu optimieren.
Ein stark versalztes Mauerwerk erkennt man an weißen, kristallinen Ablagerungen (Salzausblühungen) auf der Wandoberfläche, abplatzenden Putzstellen oder bröckelnden Mauerbereichen. Für eine genaue Einschätzung kann eine Salzanalyse durchgeführt werden – z. B. durch Entnahme einer Putz- oder Mauerwerksprobe. Unser Kundensupport hilft Ihnen bei der Beurteilung, ob Ihr Untergrund für Sanierputz geeignet ist oder eine Vorbehandlung erforderlich ist.
Sanierputze sind speziell entwickelt, um Feuchtigkeit und Salze aus dem Mauerwerk zu regulieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Putzen besitzen sie eine hohe Porosität und Wasserdampfdurchlässigkeit, wodurch Feuchtigkeit aus der Wand entweichen kann, ohne dass die Oberfläche durchfeuchtet oder geschädigt wird. Zudem verhindern sie Salzausblühungen und tragen zur dauerhaften Trocknung und Stabilisierung des Mauerwerks bei.
Die erste Schicht sollte ca. 6 Stunden anhärten. Wenn die Beschaffenheit der 1. Schicht kaugummiartig ist, können Sie die 2. Schicht auftragen. Im Anschluss sollten Sie die Dichtungsschlämme austrocknen lassen.
Das Mischverhältnis beträgt 1:4.
Es werden mindestens 2 Schichten mit einer Trockenschichtstärke von mindestens 1,5mm pro Schicht aufgetragen.
Die Dichtungsschlämme kann mit einem Quast oder per Kratzspachtelung aufgetragen werden.
Feuchtigkeit schadet dem Mauerwerk nicht, solange eine fachgerechte Negativabdichtung erfolgt. Da Steine und Ziegel aus widerstandsfähigen Mineralien bestehen, bleiben sie trotz Feuchtigkeit stabil – wie historische Bauwerke zeigen, die seit Jahrhunderten im Wasser stehen. Durch die Negativabdichtung wird überschüssige Feuchtigkeit kontrolliert aufgenommen und wieder abgegeben, während Sanierputze und Dichtungsschlämme das Mauerwerk vor Schimmel und Salzausblühungen schützen. Das Ergebnis: dauerhafte Stabilität und ein gesundes Raumklima.
- Positivabdichtung: Wird auf der Außenseite der Wand angebracht und hält Wasser direkt vom Baukörper fern.
- Negativabdichtung: Wird auf der Innenseite aufgetragen, wenn eine äußere Abdichtung nicht möglich ist, und hält dem Wasserdruck von innen stand.
Die Abdichtungsschicht wird auf die Innenseite der Wand aufgebracht und bildet eine wasserundurchlässige Barriere. Sie verhindert, dass Wasser in den Raum eindringt, und sorgt gleichzeitig dafür, dass vorhandene Feuchtigkeit nach innen kontrolliert verdunsten kann. Zementgebundene Dichtschlämmen besitzen dabei eine hohe Haftung und Druckfestigkeit, um dem hydrostatischen Druck von außen standzuhalten.
Eine Negativabdichtung ist immer dann sinnvoll, wenn eine Abdichtung von außen nicht möglich oder wirtschaftlich nicht vertretbar ist – zum Beispiel:
- Bei bestehenden Kellern mit außenliegendem Erdreich
- Bei Altbauten oder denkmalgeschützten Gebäuden
- Wenn Feuchtigkeit von außen oder unten in das Mauerwerk eindringt
- Wenn keine Freilegung der Außenwand erfolgen kann (z. B. bei Anbauten oder Nachbarbebauung)
Eine Negativabdichtung besteht in der Regel aus mehreren abgestimmten Komponenten:
- Untergrundvorbereitung (Reinigung, Altputzentfernung, TOBOLIN Horizontalsperre, TOBOLIN Spezialhaftgrund)
- TOBOLIN Spezialgrundierung
- TOBOLIN Spritzbewurf
- TOBOLIN Sperrputz zur Egalisierung des Untergrunds
- TOBOLIN Dichtungsschlämme (zementgebundene, flexible Abdichtungsschicht)
- TOBOLIN Sanierputz zur Feuchtigkeitsregulierung und Oberflächengestaltung
Diese Schichten arbeiten zusammen, um das Mauerwerk von innen trocken und diffusionsfähig zu halten.
Eine Negativabdichtung ist eine Abdichtung, die von der Innenseite eines Bauwerks gegen von außen eindringende Feuchtigkeit aufgebracht wird.
Grundsätzlich ja - wichtig ist die sorgfältige Vorbereitung der Fläche (entfernen von losen Putzresten, grobe Reinigung) und die korrekte Verarbeitung unserer Abdichtungsprodukte. Wichtig ist hier vor allem das Auftragen mehrerer Schichten und die Einhaltung der Trocknungszeiten. Informieren Sie sich über die Anwendung unserer Produkte und kontaktieren Sie uns gerne bei Unklarheiten.
Sanierputz ist insbesondere sinnvoll bei:
- Feuchtem oder salzbelastetem Mauerwerk
- Kellerräumen, Sockelbereichen und Altbauten
- Mauerwerksanierungen nach einer Horizontalsperre
- Schäden durch Kondens- oder aufsteigende Feuchtigkeit
Er sorgt für eine trockene, saubere Oberfläche und schützt die Bausubstanz langfristig vor erneuter Durchfeuchtung.
Der TOBOLIN Sanierputz sollte in einer Maximalschichtstärke von 2cm aufgetragen werden.
Vor dem Auftrag des Sanierputzes sollte der Altputz vollständig entfernt und das Mauerwerk gründlich gereinigt werden. Lose oder feuchte Bestandteile sind zu beseitigen, und die Oberfläche sollte tragfähig, leicht aufgeraut und sauber sein. Im Ausbreitungsbereich der Horizontalsperre ist der TOBOLIN Spezialhaftgrund zu verwenden. Auf der gesamten Wandfläche wird anschließend der TOBOLIN Spritzbewurf aufgetragen, um die Haftung und Wirksamkeit des Sanierputzes zu optimieren.
Das Produkt muss vollständig ausgehärtet sein.
Auf 20kg werden ungefähr 6,0-6,5 L Wasser benötigt. Achten Sie auf die Verwendung eines mechanischen Rührwerks.
Bei der Auftragung des Sanierputzes sollte eine Mindestschichtstärke von 2cm eingehalten werden. Bei sehr starken Versalzungen im Mauerwerk können mehr Schichten aufgetragen werden.
Der Sanierputz kann mit einer Glättkelle aufgetragen werden. Dabei können Sie Putzschienen verwenden.
Der Sperrputz muss vor dem nächsten Verarbeitungsschritt vollständig ausgehärtet sein.
Das Mischverhältnis beträgt 1:4.
Die maximale Schichtstärke beträgt 1-1,5cm.
Der Sperrputz kann mit eine Glätt- oder Zahnkelle aufgebracht werden.
Die Aushärtezeit beträgt ca. 3-6 Stunden.
Tragen Sie den Spezialhaftgrund deckend in einer Schicht auf.
Die Haftbrücke muss nur im Ausbreitungsbereich der TOBOLIN Horizontalsperre aufgebracht werden. Sie sollten mindestens 15cm unter- und oberhalb der gesetzten Sperre bearbeiten.
Den Spezialhaftgrund können Sie mit Pinsel, Quast, oder einer Rolle aufbringen.
Es ist essenziell, dass der nächste Verarbeitungsschritt innerhalb der Reaktionszeit der Spezialgrundierung stattfindet. Diese sollte noch nass sein.
Tragen Sie die Spezialgrundierung im restlichen zu verputzenden Mauerwerk auf.
Die Spezialgrundierung sollten Sie mit einem Pinsel, Quast, oder einer Rolle aufgebracht werden.
Die erste Schicht sollte ca. 6 Stunden anhärten. Wenn die Beschaffenheit der 1. Schicht kaugummiartig ist, können Sie die 2. Schicht auftragen. Im Anschluss sollten Sie die Dichtungsschlämme austrocknen lassen.
Das Mischverhältnis beträgt 1:4.
Es werden mindestens 2 Schichten mit einer Trockenschichtstärke von mindestens 1,5mm pro Schicht aufgetragen.
Die Dichtungsschlämme kann mit einem Quast oder per Kratzspachtelung aufgetragen werden.
Kondensfeuchte entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft und dort Wasser aus der Luft ausfällt – z. B. an Fenstern, Wänden oder in Ecken mit schlechter Luftzirkulation.
Sie kann Schimmelbildung, feuchte Wände, unangenehme Gerüche, Schäden an Putz und Bausubstanz sowie ein ungesundes Raumklima verursachen.
Ja, ein regelmäßiges und angepasstes Lüften und Heizen ist weiterhin erforderlich, da die Pufferwirkung von Sanierputz und Sanierfarbe begrenzt ist. Nur durch ein ausgewogenes Raumklima lassen sich langfristig Kondensfeuchte und Schimmelbildung vermeiden.
Ja, das ist grundsätzlich möglich. Wenn die Feuchtigkeit ausschließlich durch Kondensation entsteht, kann der Sanierputz ohne vorherige Horizontalsperre eingesetzt werden. Wir empfehlen jedoch, die Art des Putzes sowie die Raum- und Feuchtigkeitsbedingungen vorab mit unserem Kundensupport zu besprechen, um die bestmögliche Lösung zu finden.
Das Überstreichen der Sanierfarbe wird nicht empfohlen, da dadurch ihre feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften beeinträchtigt werden. Die Sanierfarbe ist weiß und sollte im Originalzustand belassen werden, um die optimale Wirkung gegen Kondensfeuchte zu gewährleisten.
Typische Anzeichen für Kondensfeuchte sind Schimmelbildung, feuchte oder dunkle Wandstellen sowie ein sichtbarer Wasserfilm – besonders häufig in Raumecken oder an kalten Außenwänden.
Das Vorhandensein von Stoffen mit abweichender Dielektrizitätskonstante wie z.B. metallische Putzleisten oder Salze im untersuchten Bereich kann zu erhöhten Messwerten führen, die nicht allein durch die Feuchtigkeit des Baustoffs verursacht werden.
Die Eindringtiefe der Messung beträgt ca. 20-40 mm. Feuchtigkeit aus Tiefen zwischen 40-100 mm wirkt sich noch auf das Messergebnis aus, der Einfluss ist aber geringer (ca. 10 Prozent vom üblichen Signal).
Die dielektrischen Eigenschaften verschiedener Mauerwerke hängen neben dem Grad der Feuchtigkeit auch stark von der Art des Baustoffs ab. Aus diesem Grund kann eine Beurteilung des Feuchtezustands nur durch Vergleich mit einer Referenztabelle für den jeweiligen Baustoff oder durch Vergleichsmessungen erfolgen.
Feuchtigkeit und Versalzung treten im Sanierungsbereich häufig in Kombination auf, da die Salze durch kapillaren Wassertransport in die Mauerwerke gelangen und nicht wie die Feuchtigkeit durch Verdunstung wieder austreten können. Aus diesem Grund steigt der Versalzungsgrad in der Regel mit zunehmender Dauer der Feuchteeinwirkung. Mauerwerk, das nur kurz z.B. durch einen Wasserschaden feucht wurde, wird demgegenüber eher keine Versalzung aufweisen, obwohl auch hier bei längerer Feuchteeinwirkung lösliche Salze aus dem Mauerwerk an die Oberfläche gelangen können.
Salze beeinflussen die dielektrischen Eigenschaften des Baustoffs und wirken sich dadurch auf die gemessenen Werte aus. In der Regel erhöht das Vorhandensein von Salzen die Messwerte.
Anhand unserer Wertetabelle für viele gängige Baustoffe können die Messwerte in Feuchtigkeitsgehalte überführt werden.
(Gew.-% (Gewichtsprozent) gibt den Massenanteil der Probe an, der aus Wasser besteht. DFG (Durchfeuchtungsgrad) beschreibt den prozentualen Anteil der aufgenommenen Wassermenge im Verhältnis zur maximalen Wasseraufnahmefähigkeit des Materials.)
Der Kugelmesskopf des TOBOMETER HY muss senkrecht und fest auf die Oberfläche des zu untersuchenden Materials aufgesetzt werden. Halten Sie das Gerät bei den Messungen genauso wie während der automatischen Kalibrierung in der Hand und achten Sie auf einen Abstand von 8-10 cm zu anderen Gegenständen.
Das Messgerät eignet sich zur Untersuchung von allen gängigen Baustoffen. Zur Ermittlung von Feuchtigkeitswerten können unsere Referenztabelle oder Vergleichsmessungen verwendet werden.
Das TOBOMETER HY misst die Feuchtigkeit in Baustoffen durch elektronische Bestimmung der elektrischen Kapazität mithilfe eines Hochfrequenzsensors. Die Bestimmung der Messwerte erfolgt zerstörungsfrei und ohne aufwendige Probennahme. Anhand von Materialtabellen können die in Digits angezeigten Werte in Feuchtigkeitswerte umgewandelt werden.
Entfernen Sie vor der Anwendung von TOBOLIN FUGENFESTIGER eventuell vorhandenen Fugensand auf eine Tiefe von 30 mm. Verwenden Sie bei Neuanlagen oder beim Auffüllen der Fugen Sand / Splitt der Körnung 0,3-1,2 mm. Die zu behandelnde Fläche muss trocken und frei von Sandresten und Verschmutzungen sein.
TOBOLIN FUGENFESTIGER trocknet im Normalfall ohne Farbvertiefung und Glanzbildung auf. Dennoch kann es je nach Material in Einzelfällen bei der Anwendung zu einer Glanzbildung oder Farbvertiefung kommen. Dieser Effekt verschwindet durch Bewitterung. Legen Sie vor der Behandlung gesamter Flächen eine Musterfläche an.
TOBOLIN FUGENFESTIGER eignet sich zur Verfestigung von losen Sandfugen (ab 1 mm Fugenbreite) bei Natur- und Betonsteinpflasterflächen die hauptsächlich Fußgängerbelastung ausgesetzt sind. Bei setzungsfreier Bettung ist leichte, gelegentliche PKW-Belastung möglich. Risse in Pflasterfugen können mit TOBOLIN FUGENFESTIGER saniert werden.
Der Fugenfestiger ist im Originalgebinde bei kühler, trockener und frostfreier Lagerung 12 Monate haltbar.
TOBOLIN Steinschutz HP bietet einen noch stärkeren Abperleffekt und übertrifft damit sogar noch den Schutz vor Algen, Moos und Ausblühungen des Basisprodukts. Es erzeugt zudem eine starke Abweisung von Schmutz und Öl und erreicht damit einen überlegenen Fleckschutz. Selbst nach längerer Einwirkzeit (24 Stunden) können stark fleckbildende Substanzen wie Motoröl, Salatöl, Grillfett, Curry, Ketchup oder Kaffee entfernt werden.
TOBOLIN wurde speziell für eine Anwendung mit minimalem Aufwand konzipiert. Durch diese einfache Anwendung kann TOBOLIN Horizontalsperre von jedermann und jedefrau, die ein wenig handwerkliches Geschick besitzen, ganz einfach selbst eingebaut werden.
Den richtigen Umgang mit der TOBOLIN Horizontalsperre zur nachträglichen Mauertrockenlegung bzw. Kellersanierung entnehmen Sie bitte unserer Anleitungsseite zur Mauertrockenlegung mit TOBOLIN.
Theoretisch kann die Wand wassergesättigt sein, wenn diese nicht direkt im Wasser steht und neues Wasser sofort nachziehen kann. TOBOLIN kann einziehen, wenn das Wasser verdampft. Wenn zu wenig Verdampfungsfläche vorhanden ist, dauert das Einziehen von TOBOLIN entsprechend lang. Das entfernen des Altputzes bei der Einbringung erleichtert das Abtrocknen der Mauer und somit das Einziehen von TOBOLIN enorm.
Die Bohrlöcher können mit normalem Mörtel verschlossen werden. Wenn das TOBOSTICK-Verfahren verwendet wird, können die Sticks einfach im Mauerwerk verbleiben, passend gekürzt und verputzt werden.
Die benötigte Menge an TOBOLIN und damit der Preis sind abhängig von Länge und Stärke der zu sanierenden Wände. Hier können Sie die Preise einsehen.
Die genaue Anwendung richtet sich nach dem jeweiligen Produkt und Einsatzbereich. Detaillierte Hinweise zur richtigen Verarbeitung finden Sie in der Produktanleitung, die im Shop beim jeweiligen Artikel hinterlegt ist. Bitte beachten Sie die Anwendungshinweise genau, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Angaben zu Materialverträglichkeit, Verbrauchsmengen und Einwirkzeiten finden Sie im jeweiligen Technischen Datenblatt des Produkts. Dieses ist im Shop direkt beim entsprechenden Artikel hinterlegt. Bitte beachten Sie, dass sich Verbrauch, Einwirkzeit und Eignung je nach Produkt und Untergrund unterscheiden können.
Unsere Pflaster- und Fugenprodukte sollten grundsätzlich bei trockener Witterung angewendet werden. Die Fläche sollte sauber, trocken und – je nach Produkt – saugfähig sein, damit das Produkt optimal aufgenommen werden kann. Außerdem sollte kein Nachtfrost zu erwarten sein, und es sollte mindestens 24 Stunden nach der Anwendung nicht regnen. Der lösungsmittelbasierte Ölfleckenentferner sollte zudem nicht in praller Sonne angewendet werden.
Ja, die Tobolin Pflaster- und Fugenprodukte sind grundsätzlich aufeinander abgestimmt und lassen sich sinnvoll miteinander kombinieren. So können zum Beispiel Öl- oder Rostflecken zunächst mit den passenden Reinigern entfernt und die gereinigte Fläche anschließend mit einer Imprägnierung langfristig geschützt werden. Wichtig ist, dass Reinigungsrückstände vor der weiteren Behandlung vollständig ausgespült sind und die Pflaster- oder Terrassenfläche vor der Imprägnierung wieder vollständig trocken ist.
Die Produkte sollten stets im original verschlossenen Gebinde, trocken, kühl und frostfrei gelagert werden. Direkte Sonneneinstrahlung sowie starke Temperaturschwankungen sind möglichst zu vermeiden. Bereits geöffnete Gebinde sollten zeitnah verarbeitet und nach Gebrauch wieder gut verschlossen werden. Für die Lagerfähigkeit und Haltbarkeit sind die Angaben auf dem Etikett bzw. im Produktdatenblatt maßgeblich.
TOBOLIN FUGENFESTIGER eignet sich zur Verfestigung von losen Sandfugen (ab 1 mm Fugenbreite) bei Natur- und Betonsteinpflasterflächen die hauptsächlich Fußgängerbelastung ausgesetzt sind. Bei setzungsfreier Bettung ist leichte, gelegentliche PKW-Belastung möglich. Risse in Pflasterfugen können mit TOBOLIN FUGENFESTIGER saniert werden.
Nicht gefestigte oder zu wenig gefestigte Fugen können einfach erneut behandelt werden.